Straßenbahn kaiserstr 
 Zunächst ein Blick vom Marktplatz nach Westen in die Kaiserstraße 2005
Der Marktplatz wird im Nordbereich von der Kaiserstraße tangiert. Die Hauptgeschäftsstraße
Karlsruhes erstreckt  sich über zwei  Kilometer vom  Mühlburger  Tor bis zum  Durlacher Tor,
davon mehr als einen Kilometer als Fußgängerzone.
Die Attraktivität der Kaiserstraße nimmt
nach den beiden  Enden hin etwas ab, der aktivste Teil ist zwischen  Europaplatz,  Marktplatz
und Berliner Platz zu finden.


Die große lineare  Erstreckung der  City (evtl. lange  Wege beim   Einkaufen!) ist etwas problematisch.
Außerdem  fühlten sich viele  Karlsruher immer stärker durch die dichte  Abfolge von  Straßenbahnen
und die  Größe der Züge in der  Innenstadt  gestört. In der  Folge entstanden  Pläne, die  Kaiserstraße
zu untertunneln und damit die Schienen in die Tiefe zu verlegen, um die ebenerdige Belastung zu ver-
ringern.
In  einem  Bürgerentscheid wurde das 1996 von der  Bevölkerung aber erst abgelehnt.

 Im Zuge des  Ausbaus
des  Straßenbahnnetzes hat die  Belastung der  Kaiserstraße durch Bahnen noch
weiter  zugenommen, so  dass  eine  Untertunnelung  erneut  angedacht  wurde. Ein zweiter  Bürgerent-
scheid
im  Jahr 2002 brachte dann die  Entscheidung für die sogenannte Kombilösung (Untertunnelung
 und die Kombination mit dem Umbau der Kriegsstraße), wodurch die zentrale Kaiserstraße und auch der
Marktplatz zur reinen Fußgängerzone ohne Straßenbahn würden.
V. a. die Einzelhändler der Kaiserstraße
konnten sich nicht für  jahrelange  Umbauarbeiten begeistern.
Um die  Jahreswende 2009/2010 wurde
mit dem Bau der Kombilösung/U-Strab begonnen.

Wir sehen uns nun den Marktplatz an