Hauptbahnhof und Umgebung

Bilder ohne Datum vom März 2008



Die Fassade des Hauptbahnhofs prägt die Südbegrenzung des Platzes.
Das Bild zeigt den Blick von der Bahnhofstraße über den Bahnhofplatz auf den Hauptbahnhof mit seinen Seitengebäuden.


Der Bahnhof erinnert mit seiner streng gegliederten, mit geometrischen  Ornamenten
geschmückten Fassade an den Wiener Jugendstil.



 



Eingang Hauptbahnhof 2008 - Das Vordach wurde gegen Ende des 20. Jhdts hinzugefügt.
So sah es hier aus, bevor sich Karlsruhe zur "Fahrradstadt" entwickelte.

Und so sieht es hier nun seit einigen Jahren aus . . .

 
Fahrradchaos direkt unter dem Verbotsschild
Man kann nicht verstehen, dass Stadt und Bahn seit Jahren dieses Chaos an einer der wichtigsten Eingangspforten der Stadt dulden.
  Ein Besucher Karlsruhes, der aus dem Hauptbahnhof kommt, sieht seit Jahren zuerst ein Fahrradchaos - schlichtweg traurig.

    
Mittlerweile wird auch dieser Durchgang von rücksichtslosen Radfahrern täglich zugestellt - Karlsruhe Fahrradstadt Nr. 1!!!



Über diesen ersten Eindruck werden sich viele Besucher Karlsruhes sehr wundern . . .

Weitere Bilder/Informationen zu Fahrrädern vor dem Haupteingang findet man unter dieser Sprungmarke.
 

Die Bahnhofshalle


Die Bahnhofshalle wird durch zwei Tonnengewölbe, die sich rechtwinklig schneiden (Kreuzgrat-
gewölbe) gebildet.


   
Außer den Betrieben in den Randbereichen (u. a. Bücher/Zeitschriften, Blumen, Backwaren, Lebensmittel, Restaurants) befindet sich
heute
ein größerer Laden im Zentralbereich des westlichen Seitenflügels. Die Reklame der badischen  "Karlsruher Versicherungen"
(siehe rechtes Bild) wurde nach Fusion mit der "Württembergischen Versicherung" zum Konzern
"Wüstenrot &Württembergische AG"
mittlerweile leider geändert.


Gastronomiebereich

Dieser Bereich umfasst mehrere Betriebe mit unterschiedlichem Angebot.


   


Die Abfahrtshalle





Bahnhofplatz und nördlicher Bahnhofbereich



Panoramabild des gesamten Platzes - Nordseite
Wenn man das anfangs gezeigte Fahrradchaos überwunden hat,  zeigt sich der  Platz einheitlich. Links sind die Haltestellen der
Straßenbahn, die Leere der rechten Platzhälfte fällt auf.


Straßenbahnhaltestellen in der westlichen Platzhälfte
Anfang des Jahres 2009 war eine Umgestaltung der Haltestellen der Verkehrsbetriebe und damit auch des Bahnhofplatzes angedacht,
was damals eine recht intensive  Diskussion über das zukünftige Aussehen des Platzes ausgelöst hat.
Der Haltestellenbereich soll bar-
rierefrei werden und einen  besseren  Wetterschutz  bekommen.
Durch die  jetzigen und  zukünftigen  Haltestellenüberdachungen  wird 
der  Platz jedoch  halbiert  und die  immer wieder betonte  Gesamtwirkung des  Platzes verhindert.
Es wird  interessant sein, zu erleben,
ob im  Sinne  der  Karlsruher  Bürger ein "wohnlicher"  Platz entsteht - oder ob im  Sinne  planender  Architekten  ein "architektonischer"
Steinplatz  beibehalten wird.
Bis Ende 2021 geschah jedoch noch nichts . . . 


Blick über den Bahnhofplatz zur Bahnhofstraße
Die Platzbebauung wurde im Anschluss an den Bahnhofsbau bis 1915 von Vittali durchgeführt.
Im rechten Gebäude war bis Ende 2019 die Touristinformation.
Viele mit der Bahn Anreisende werden nun in Bahnhofsnähe eine
Informationsmöglichkeit zur Stadt vermissen . . .


Blick vom Bahnhofeingang zur Nordostecke des Bahnhofplatzes mit dem Schlosshotel.
Diese östliche Hälfte des Platzes wird von vielen Karlsruhern als kahl/steril empfunden. Durch  das  Winterbild ohne  Laub an den  Bäumen 
wird aber auch  deutlich, dass  der freie  Platz  einen  klaren  Überblick  über die umgebende  Architektur ermöglicht. Dass allerdings einmal
angedacht wurde, die  wenigen  vorhandenen  Bäume zu entfernen, um diesen Überblick auch im Sommer zu haben, trifft in Karlsruhe kaum
auf Verständnis.


Das Schlosshotel bildet den nordöstlichen Abschluss des Platzes
Das Hotel feierte 2014 seinen hundertsten Geburtstag und ist eines der besten Hotels in der Stadt.


Stele zur Erinnerung an die Deportation von Juden nach Gurs im Jahr 1940
75 Jahre nach der  Deportation wurde 2015 diese  Buntsandsteinstele im östlichen  Bereich des
Bahnhofplatzes errichtet.
Sie erinnert mit Text und Bild an das damalige Geschehen.

   

Blick von der Südostecke über den Platz
Auch dieser Blick nach Westen zeigt die Leere der östlichen Platzhälfte - und die umrahmende Architektur.
Die Kolonnade rechts ist der Eingang zu Stadtgarten und Zoo.



Ein weiteres Hotel in Bahnhofsnähe entstand in der östlichen Verlängerung des Bahn-
hofplatzes in der Poststraße
. Dafür wurde das Gebäude der  ehemaligen Bahnpost
umgebaut

 

Der südwestliche Platzabschluss wird ebenfalls von einem Hotelgebäude gebildet.

   
Das frühere Hotel Residenz wurde  ein Jugend- und  Familienhotel, ist  aber mittlerweile  wegen Mängeln beim Brandschutz geschlossen.


Nur das dazugehörige Restaurant Mauritius ist noch geöffnet.
 
 

Auf der Ostseite des Platzes gibt es in der Unterführung  eine Fahrradstation mit direktem Zu-
gang zu den Bahnsteigen.




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Victor-Gollancz-Straße - Südseite
Hier ist
in Bahnhofsnähe ein Großprojekt im Entstehen.


Information am Bauzaun
Errichtet werden soll über einem durchgehenden  Sockelgeschoß ein Gebäudeensemble
 aus
drei abgewinkelten Gebäudeteilen (ein Intercity-Hotel sowie ein aus zwei Baukörpern
 bestehender Büro- und Geschäftskomplex).
Im Sockelgeschoss sind partiell Einzelhandels-
geschäfte geplant, unter dem Komplex entsteht eine Tiefgarage.



Die Baugrube wird ausgehoben.


In der Baugrube wird 2021weiter gearbeitet.
Anscheinend wird hier der Grundwasserspiegel durch Abpumpen gesenkt.

  
Über den blauen Wasserbehälter wird das Wasser entlang der Schwarzwaldstraße durch den Tunnel in Richtung Alb abgeführt.


Die Ableitung überquert die Schwarzwaldstraße . . .

   
. . . und mündet dann in die Alb.


Das Fundament/die Bodenplatte entsteht.



Das Sockelgeschoss wird gebaut.




Die Südseite des Bahnhofs

Zunächst ein Blick auf die frühere Situation im Süden des Bahnhofs (bis 2017)


Bahnhofrückseite - Blick von der Schwarzwaldstraße 2011
Zwischen   Schwarzwaldstraße und  Bahnhof befand sich lange Zeit ein großes, noch unbebautes Grundstück, auf
dem seit Jahren
eine repräsentative  Gestaltung im Bereich des südlichen Stadteingangs durch entsprechende Ge-
bäude  angestrebt  wurde. Doch lange hat sich für dieses sogenannte  "Filetstück" kein Investor gefunden. Aber seit
2017
hat nun  ein  Großinvestor aus der IT-Branche das "Filetstück"  mit  einem  großen  Bürokomplex bebaut.

  Westlicher Bereich hinter dem Bahnhof


Bereich des alten Heizkraftwerks des Bahnhofs
Im  Hintergrund das alte  Kessel-/ Maschinenhaus  mit  Schornsteinrest, vorne das ehemalige 
Wohnhaus für die Angestellten. Interessant ist das als  Mansarddach gestaltete  Walmdach mit
den Ochsenaugen/Fledermausgauben im oberen Dachbereich.



Diese Gebäude nutzte lange Zeit eine Künstlerkolonie.
Wegen  maroder  Bausubstanz mussten die Künstler 2016 aus "Sicherheitsgründen" ausziehen. Im Zuge
der geplanten  Bebauung mit einem großen  Bürokomplex wird der denkmalgeschützte Bereich des alten
  Kesselhauses
in eine große Firmenkantine umgewandelt.
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Im westlichen Bereich hinter dem Bahnhof befindet sich immer noch (2021) der Busbahnhof.


Fernbusbahnhof - Bahnhofrückseite
Wegen der sehr starken Zunahme des Fernbusverkehrs entspricht der Busbahnhof schon seit 2013 nicht mehr den
Anforderungen. Daher gibt es den Plan, ein großzügiges Busterminal  in der Nähe neu zu bauen.
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Mittlerer Bereich hinter dem Bahnhof

 

Der Südeingang 2016

Der Südeingang des Bahnhofs ist mit dem Haupteingang Im Norden durch eine Unterführung,
durch die man zu den Bahnsteigen kommt, verbunden.




  Parkplatz vor dem Südeingang
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Östlicher Bereich hinter dem Bahnhof



Bis 2017 war hier ein Parkplatz und dahinter ein großer unbebauter Bereich.
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Bereich jenseits der Schwarzwaldstraße/Ettlinger Straße


Dieses große Gebäude südlich des Bahnhofs nutzt die DB Netz AG.


Blick von der Schwarzwaldstraße nach Südwesten
Hier ist dieses neue B&B Hotel entstanden.

Ende der Darstellung der früheren Situation

Die Weiterentwicklung im Süden des Hauptbahnhofs

, Südlich von Ettlinger Straße und Fautenbruchstraße hat die Stadt bereits ein größeres Areal erworben, um ein neues Busterminal
bauen zu können
.


Blick nach Osten von der Brücke am Schwarzwaldkreuz über die Güterbahnstraße
Das Haus an der Ecke Ettlinger Allee/Ettlingerstraße wurde nun abgerissen, die Fläche dahinter ist auch schon von Gebäuden geräumt.
In diesem  Bereich
soll der neue  Fernbusbahnhof entstehen - aber zunächst wird er erstmal als Ausweichparkplatz (s. u.) genutzt.

   

Blick von der Schwarzwaldbrücke nach Osten über Parkplatz P 6
Hier ist
im Zuge der Bauarbeiten hinter dem Bahnhof im Bereich des zukünftigen Busbahnhofs ein Parkplatz mit 265 Plätzen entstanden. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 
Westknoten
Eine neue Ein-/Ausfahrt zum Bahnhofgelände entstand an der Schwarzwaldstraße.


Der Westknoten - eine ampelgeregelte Aus- und Einfahrt im Westbereich hinter dem Bahnhof
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Ostknoten

Da das Gelände südlich des Hauptbahnhofs nun endlich bebaut wird, musste der Bereich am
  Ausgang des Osttunnels auch neu gestaltet werden
.



Ettlinger Straße - Blick nach Osten zur Fautenbruchstraße
 
Der Ostknoten ist nun fertig. Etwas problematisch ist die schräge Querung des Radwegs für Kraft-
fahrzeuge, die geradeaus in die Fautenbruchstraße fahren wollen.
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Umsiedlung Eidechsen
Wegen des oben genannten Neubaus auf der Rückseite des Bahnhofs mussten Eidechsen, die in
dem Bereich hinter dem Bahnhof lebten, umgesiedelt werden.


An der Südtangente wurde mit viel Aufwand ein neues Habitat für die Eidechsen geschaffen.


Veränderungen südlich des  Hauptbahnhofs im  Zuge der  Bebauung mit einem Bürokomplex

Entstanden ist hier eine "Büro-Bahnstadt" mit einem zweiteiligen Bürogebäudekomplex, der jeweils von einem zwölf-
stöckigem Turm im  Mittelbereich beiderseits des  Vorplatzes am Südeingang abgeschlossen wird. Dazu soll später
im östlichen Bereich ein 70m hohes Hochhaus kommen. Das alte Kesselhaus und das ehemalige Wohnhaus
(s. o.)
der Bahnarbeiter sollen erhalten
(Denkmalschutz) und gastronomisch (Kantine) genutzt werden.

Eine Informationstafel an der Baustelle zeigte, wie es einmal aussehen wird

 
Zwei zentrale Türme werden an den Außenseiten von jeweils zwei parallelen Riegelbauten begleitet, die durch höhere
"Brückenhäuser" verbunden sind.
Zwischen den Brückenhäusern und den Riegeln entstehen Grünflächen.


Hauptbahnhof von Süden - östlicher Bereich - Zunächst wurde der zukünftige Bauplatz freigelegt.

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Im Zuge der Bebauung entstanden für die verloren gegangenen bisherigen Parkgelegenheiten hinter dem Bahnhof neue Parkplätze.


Im Bereich der ehemaligen Esso-Tankstelle entstand der neue Parkplatz P 5 mit 80 Plätzen für
 Langzeitparker (24 Stunden)



 Neben der Einfahrt zur Tiefgarage P 1 entstand ein Parkplatz (P 3) für Kurzzeitparker.
 


Die bisherige Tiefgarage P 3 wurde zur neuen Fahrradstation HBF Süd umgebaut.



Viele helle Abstellplätze





Einfahrt zur Fahrradstation - aber außen stehen
zur Zeit noch mehr Räder als innen.

 Es wäre schön, wenn diese neue Fahrradstation dazu beitragen würde, das Fahrradchaos vor dem Haupteingang zu mindern.

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Baufortschritt
hinter dem Hauptbahnhof - Osthälfte des Neubaus
Nach sechs Monaten waren bereits Teile des Untergeschosses fertig.


Mittelbereich vor dem Südeingang des Hauptbahnhofs Anfang 2019


Die Südfront des gesamten Komplexes im  Juni 2019
Seitliche Längsbauten begleiten die beiden zentralen Türme.


Dieses  ehemalige Wohnhaus der Bahnarbeiter und das alte Kesselhaus werden nun zu einer
großen Kantine für die vielen Angestellten in dem neuen Bürokomplex.umgebaut.


Östlicher Bauteil . . .


. . . und westlicher Bauteil zeigen den weiteren Fortschritt der Arbeiten.


Blick von Osten auf den Gebäudekomplex
Links und rechts blickt man auf die Schmalseiten der parallelen Riegelbauten. Beide sind durch
drei mittleren Brückenbauten verbunden.



Die Stadtbild prägende Wirkung des Gebäudekomplexes wird sichtbar.

   
Die beiden - den südlichen Bahnhofplatz flankierenden - Hochhäuser sind nun fast fertiggestellt . . .



. . .
und werden jetzt durch einen unterirdischen Durchgang verbunden.




   
Zukünftige Kantine - Südostecke.

   
                                     Zukünftige Kantine - Südwestecke                                                                  So sah es früher aus . . .

   
Zukünftige Kantine Südseite

Die schön geschwungenen Ochsenaugen/Fledermausgauben im Dach wurden erhalten.
 
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Neben dem Neubaukomplex ist hier noch allerhand geplant.
Westlich und östlich des oben geschilderten Riegelkomplexes soll noch jeweils ein 70 m hohes
Hochhaus entstehen.
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Nachtrag zu obigem Bild
Im westlichen Bereich ist nun (2021) ein "Schwarzwaldtrio" geplant, das aus einem neuen Hoch-
haus, einem  flacheren  Baukörper  daneben und aus dem - auf obigem Bild zu sehenden - alten
ehemaligen Bahnarbeiterhaus besteht.
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Blick von Osten auf den weitgehend fertiggestellten Bürokomplex


Blick nach Osten über viele neue Parkplätze zum Wasserturm


Im Bereich des Wasserturms wird nun auch gebaut.
Mehr zum Bereich Wasserturm im Kapitel Südstadt


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