Beiertheim-Bulach


Der Stadtteil entstand aus den beiden früher eigenständigen Gemeinden Beiertheim und Bulach.

Dazu gehört auch das ehemalige Jagdschloss Scheibenhart
 
   
1914                                                                                                2018
Beiertheim ist Anfang des 20. Jhds schon ein Stadtteil von Karlsruhe, wie die Kursivschrift auf der linken Karte zeigt. Das ehemalige Dorf
mit den eng stehenden Gebäuden wird von der ungefähr West-Ost verlaufenden und im Osten nach Nordosten abknickenden Hauptstraße
 (Breite Straße) durchzogen.
Bereits um 1914 hat sich das ehemalige Dorf etwas nach Norden ausgedehnt.

Zwischen Beiertheim und Bulach fließt die Alb.

Das Dorf Bulach ist 1914 immer noch eine eigenständige Gemeinde, deren Häuser v.a. beiderseits der Litzenhardt-Straße angeordnet sind.
Der Vergleich beider Karten zeigt das Wachstum: fast der gesamte Bereich ist nun überbaut oder von Bahnanlagen eingenommen. Der Alb-
talbahnhof ist zum besseren Vergleich auf beiden Karten mit einem roten Punkt markiert.
Quellen: links Topographische Karte  1 : 25 000 des Großherzoglich Topographischen Bureaus von 1914, Ausschnitt, rechts  © OpenTopoMap (CC-BY-SA)  verändert 

Die folgenden Bilder ohne Datum wurden  im März und April 2008 aufgenommen.

Beiertheim
Ein ehemaliges Dorf am Stadtrand
wird Stadtteil von Karlsruhe.

Das ehemalige Dorf ist - wie fast alle umliegenden Dörfer -  viel älter als Karlsruhe und wird schon 1110 als Burdam erstmals urkundlich erwähnt.
Nach langer Zugehörigkeit zum Kloster Gottesaue wird Beiertheim badisch. Ab dem 19. Jahrhundert kaufte die Stadt Karlsruhe große Teile der
Beiertheimer Gemarkung, um die Stadt nach Süden zu erweitern. Beiertheim wurde 1907 eingemeindet.


  
Infotafel zu Beiertheim gegenüber von St. Michael
Die Darstellung auf der rechten Seite zeigt mit der roten Umrandung die Größe der ehemaligen Beiertheimer Gemarkung und die heutige Lage
des Stadtteils (schwarze Linie) in Karlsruhe
. Die rote Fläche kennzeichnet das ehemalige Dorf Beiertheim.


Der ältere dörfliche Ortsteil von Beiertheim


Neu und alt: Breite Straße
Der ältere Ortsteil liegt beiderseits der
Breiten Straße

------------------------------------------------------------------------------ Nachtrag 2014/2015 --------------------------------------------------------------------------

Einen interessanten Gebäudekomplex sieht man nun in der Breiten Straße Nr. 27
Hier wurde ein altes Hirtenhaus von 1780 saniert, mit einem Anbau ergänzt und
nun wird es von zwei Familien als Wohnhaus genutzt.

   
 2014                                         Breite Straße                                          2015
Ein altes Fachwerkhaus wurde mit dem dazugehörigen Gartengrundstück saniert.

   
                          Interessante/r Ergänzung/Ausbau im rückwärtigen Bereich                                Übergang vom alten Haus (links) zum neuen Gebäudeteil

   
Vorher                    Blick über den Gartenbereich zum obigen Gebäudekomplex                    Nachher
Zwischen einem alten Fahrzeugschuppen und dem alten Fachwerkhaus wurde ein neuer Mittelteil eingefügt.


Der neue Mittelteil (links) zwischen zwei alten Gebäuden.

------------------------------------------------------------------------------------ Ende Nachtrag -----------------------------------------------------------------------------


Breite Straße/Einmündung Gebhardstraße - Blick nach Westen in den älteren Ortsbereich


Bulacher Straße Nr 3 - 7
Auch diese Fachwerkhäuser erinnern hier noch an den alten Dorfcharakter.

-------------------------------------------------- Nachtrag April 2017 -------------------------------------------------
Das  Haus Nr.7 (oben
rechts) steht nun schon länger leer, was bei der Wohnungsknappheit in Karlsruhe
eigentlich seltsam ist. Aber es zeigt sich hier die Problematik, dass das mittlerweile unbewohnbare Haus
nicht mehr vermietet werden kann - nach einer kostenintensiven  Sanierung die  Miete
aber dann sehr/zu
teuer wäre. Daher bleibt es
leider erst einmal ungenutzt und verfällt allmählich. Dieses Beispiel ist typisch
für noch weitere leerstehende Häuser in Beiertheim, die wegen der Bewahrung des Ortsbildes auch nicht
abgerissen und durch einen rentableren, höheren Neubau ersetzt werden dürfen.
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Das  Haus mit  dem  Krüppelwalmdach  versucht,  sich  den  benachbarten
 Fachwerkhäusern anzupassen, das "Fachwerk" ist hier aber nur aufgesetzt.


Breite Straße 129
Das Fachwerkhaus mit Scheune im Hintergrund zeigt, dass Beiertheim früher landwirtschaftlich geprägt war.
 

Ecke Breite Straße/Gebhardstraße
Das  Fachwerkhaus gehört zum Typ der  Hardthäuser und wurde Ende des 17. Jhdts erbaut. Die
Gebhardstraße (rechts hinten)  führt nach Norden in den Bereich mit neuerem Ausbau und man
 kann so beim unten folgenden  Gang nach  Norden bis zur  Ebertstraße deutlich die Entwicklung
des Stadtteils verfolgen. Das Haus hier zeigt noch den Charakter des Dorfes Beiertheim.



Das urbane Beiertheim


Gebhardstraße/Südlicher Bereich/Blick nach Norden

Nach Norden hin werden die  Häuser jetzt allmählich größer, städtischer. Den  Anschluss
 an das vorherige  Bild mit dem Fachwerkhaus bietet das Gebäude ganz links, das beim
vorhergehenden Bild von dem Wohnmobil teilweise verdeckt wird.


Kreuzung Gebhardstraße/Marie-Alexandra-Straße
Den Anschluss an das vorhergehende Bild bildet das Gebäude mit dem Erker an der
Hausecke.


Gebhardstraße-nördlicher Bereich/Kreuzung mit Hohenzollernstraße
Nach Norden werden die Gebäude des Stadtteils immer moderner.
Hier das
Gebäude der AWO Geschäftsstelle 



Katholische  Kirch e St. Michael an der  Einmündung der Gebhardstraße in die Ebertstraße
(rechts/Blick nach Westen)
Der quadratische Sichtbetonbau von 1965 beherbergt den spät-
gotischen "Beiertheimer Altar" (ein Flügelaltar aus der
mittlerweile abgerissenen
Beiertheimer Michaelskapelle).




   
Vor der Kirche steht ein altes Wegkreuz mit mahnendem Text.


Moderne Wohnblöcke an der
Südseite der Ebertstraße
Die Ebertstraße ist die Nordgrenze des Stadtteils.
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Bereich Albtalbahnhof

Albtalbahnhof
Der  Bahnhof am Ostrand von  Beiertheim war früher nur der Anfangspunkt einer Schmal-
spurbahn ins Albtal - ein beliebtes Karlsruher  Naherholungsgebiet. Heute kann man nach
dem   Ausbau und der  Ausweitung des  Karlsruher  Verkehrsverbunds nicht nur ins  Albtal
fahren, sondern  gelangt mit  Zweisystem-Stadtbahnwagen auf  Trassen  der  Bundesbahn
u. a. bis nach Heilbronn, Freudenstadt,  nach Bühl oder über den Rhein in die Pfalz (Wörth/
Germersheim).
Info zum weitreichenden Schienennetz des Karlsruher Verkehrsverbunds (Externer Link)

   
Auch am Albtalbahnhof ist eine Abstell- und Ladestation für Fahrräder/E-Bikes errichtet worden.


Unterführung beim Albtalbahnhof
Die Unterführung wurde im Herbst/Winter 2016 saniert und die vorhandenen Graffitischmierereien an den
Wänden entfernt. Es wird interessant sein, zu beobachten, wann die Wände wieder vollgeschmiert sind.

   
Nach drei Monaten war alles wieder verunziert - aber . . .


. . .
dann konnte offensichtlich ein wahrer Graffitikünstler die Unterführung gestalten.
Trotzdem konnte sich später ein Graffitischmierer nicht beherrschen und beschmierte das Bild (siehe eingefügtes kleines Bild).

   
Bilder bekannter Karlsruher Persönlichkeiten zieren nun . . .


. . .  u. a. die Passage unter der Ebertstraße. Die Hoffnung, dass diese Bilder von "Übermalungen"
verschont bleiben, hat sich nun 2020 leider ( siehe weiter oben.) nicht ganz erfüllt.
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An der Peripherie von Beiertheim findet man neuere Häuser.


Einmündung Hohenzollernstraße (rechts) in Beiertheimer Allee

Die Alb bildet die Südgrenze des bebauten Gebiets von Beiertheim.

 

Romantischer Winkel an der Alb bei Beiertheim


Neubauten an der Hochwasser führenden Alb


Albhochwasser
Die Durchfahrt unter der Brücke ist wegen Überflutung gesperrt.


Paul-Gerhardt-Kirche/Ehemaliges Stephanienbad
Das klassizistische Gebäude wurde Anfang des 19. Jahrhunderts am damaligen Stadtrand errichtet.
Es enthielt damals ein Lokal und einen Tanzsaal, gebadet wurde am Anfang noch in der Alb. Später
kamen zwei  Schwimmbecken und eine  Wäscherei dazu.
Mit dem Neubau des Hauptbahnhofs und
des dazugehörigen Eisenbahndamms im Süden der damaligen Stadt wurde eine Verlagerung der Alb
 notwendig, was  dem  Badebetrieb, der  Wäscherei und  schließlich auch dem  Gaststättenbetrieb ein
Ende bereitete.
Das Gebäude ist heute Zentrum und Kirche der Paul-Gerhardt-Gemeinde.

Informationsschild am Stephanienbad


Ehemalige Eisenbahnbrücke zwischen Beiertheim und Weiherfeld - Blick von Norden
Auf einer Stahlbrücke überquerten die Eisenbahngleise
die Straße und die Alb. Die Brücke vom Anfang des 20. Jhds musste
nach ca 100 Jahren wegen nachlassender Stabilität durch einen Neubau ersetzt werden.

Mehr Bilder der alten Eisenbahnbrücke gibt es hier.


Neue Eisenbahnbrücke - Blick von Weiherfeld

Bilder vom Bau der neuen Brücke gibt es hier.

Winterspaziergang in Beiertheim

Bulach
Das ehemalige Dorf ist heute ein Stadtteil mit großem Gewerbegebiet


Am Ende des 12. Jahrhunderts ist der  Ort "Bulande" im  Besitz des  Klosters Frauenalb und kommt erst in der Mitte des
16. Jahrhunderts an die Markgrafschaft Baden-Baden.

     
1914                                                 Bulach                                           2018
Im Zuge der Entstehung von  Arbeitsplätzen in der Industrie wird im 19. Jahrhundert aus dem  Bauerndorf allmählich eine
Arbeiterwohngemeinde.1929 wird Bulach dann nach Karlsruhe eingemeindet und bildet heute mit Beiertheim den Stadtteil
Beiertheim-Bulach. Der heutige  Vorort hat sich stark nach  Westen und  Süden ausgedehnt. Südöstlich des Stadtteils liegt
eine ausgedehnte  Kleingartenanlage im  Bereich eines  Seitenarms des  ehemaligen Kinzig-Murg-Flusses/Randflusses. Im
Nordosten findet sich ein ausgedehntes Gewerbegebiet.
Zum besseren Vegleich wurde jeweils die Kreuzung Grünwinkler Straße/Litzenhardtstraße mit einem roten Punkt gekennzeichnet.
(Quellen: links Topographische Karte  1 : 25 000 des Großherzoglich Topographischen Bureaus von 1914, rechts  © OpenTopoMap (CC-BY-SA)  verändert

Im Süden des Stadtteils liegt das ehemalige Hofgut/Jagdschloss Scheibenhardt.

Bilder ohne Datum wurden  im März und April 2008 aufgenommen.



Unterführung unter der Südtangente
Die stark befahrene  Südtangente trennt die Ortsteile  Bulach und  Beiertheim und verläuft aus  Lärmschutzgründen im Bereich dieser Orte 
in einem kastenfömigen  Tunnel - das ist der bewachsene  Bereich im Hintergrund. Um  Bulach noch einigermaßen direkt zu erreichen, wird
der Südtangententunnel in einer - allerdings etwas niedrig ausgefallenen - Unterführung unterquert.

   
Der Wäscherinnenbrunnen
Der Brunnen erinnert an eine frühere Verdienstmöglichkeit in dem an der Alb gelegenen Ort. Eine Inschrift auf dem Brunnenrand lautet:
 "Bulachs  Ruhm als  Dorf der  Wäscherinnen entstand durch den Fleiß seiner Frauen, das weiche Albwasser und seine stadtnahe Lage."
Das  Wasser ist weich, weil das Einzugsgebiet von  Alb und Nebenbächen im Buntsandstein liegt und deshalb wenig Kalk enthält. Durch
den oben erwähnten Tunnel und die Südtangente ist Bulach heute von der Alb abgeschnitten.


Blick in die Litzenhardtstraße bei der Einmündung Neue-Anlage-Straße (rechts)
Recht das Gasthaus zur Krone 2009

Pläne, das Gasthaus mit schönem Biergarten unter großen  Kastanienbäumen abzureißen und durch
mehrere  Wohneinheiten zu ersetzen, riefen großen Widerspruch in der Bevölkerung hervor. Auch ein
geänderter  Plan, das Haus - nicht mehr als  Gasthaus genutzt - in die  Wohnbebauung zu integrieren,
fand keine  Zustimmung der  Bulacher (Stand September 2009), die das  Ensemble aus Gebäude Bier-
garten und Kastanienbäumen erhalten und weiterhin das Gasthaus nutzen wollten.


Das Kronenensemble 2012
Nur die  Inschrift erinnert jetzt noch an das ehemalige Gasthaus, der Biergarten mit den großen
Kastanienbäumen ist verschwunden. Die ehemalige Krone ist jetzt ein Wohnhaus - eingezwängt
von neuen Wohngebäuden. Immerhin hat man wieder passende Fensterläden angebracht . . .


Viele schöne  Fachwerkhäuser im alten  Ortsbereich (Litzenhardtstraße) erinnern an die dörfliche
Vergangenheit. Die typischen "Wetterdächer" - meist an der Westseite der Häuser - schützen das
Fachwerk der Fassade bei starkem Regen.

   
Kreuzung Litzenhardtstraße - Petergraben
Interessant renoviertes Fachwerkhaus - aber die unharmonisch eingestreuten farbigen Dachziegel sind untypisch und störend.



Schöne Fachwerkhäuser in der Litzenhardtstraße






Altes Fachwerkhaus und neues "Fachwerk" daneben

In  der Litzenhardtstraße steht auch die St.-Cyriakus-Kirche

   
St.-Cyriakus-Kirche - Blick von Südosten

Die große dreischiffige Basilika wurde von Hübsch im neoromanischen Stil erbaut.

   
                       Kirche und Pfarrhaus - Blick von Nordost                                                             Blick von Süden zu den Türmen

   
Das Bulacher Wachhäusle in der Litzenhardtstraße
Das kleine Gebäude war Nachrwächterhaus und Armenhaus und kann heute für kleine Feiern/Treffen genutzt werden.
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Das ehemalige Rathaus in der Grünwinkler Straße                                                                                        
Die Räume des im Neorenaissancestil erbauten Gebäudes werden zur Zeit u. a. von der Grundschule Bulach und einem Polizeiposten genutzt.

   
Bulacher Kreisel
Am Westende der Grünwinkler Straße entsteht ein Kreisel, der auch einen Abzweig (rechtes Bild) von/zu der westlichen Landgrabenstraße erhält.
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Kapelle zu Ehren der schmerzhaften Gottesmutter am Friedhofsrand

   
1914                                                                                 2020
Friedhof und Kapelle liegen im Südwesten des Orts. Der Friedhof wurde mit dem Wachstum des Ortes
vergrößert - eine Mauer im Friedhof trennt noch den älteren von dem neueren Friedhofsteil.
Quellen: links Topographische Karte 1 : 25 000 des Großherzoglich Topographischen Bureaus von 1914,

 rechts
  © OpenTopoMap (CC-BY-SA), jeweils Ausschnitte



Über dem Eingang der Kapelle findet man die unten abgebildeten Inschriften.




Die Kapelle wurde - wie die römischen Ziffern zeigen - 1891 erbaut
(M=1000, D=500, CCC=300, L=50, XXXX=40, I=1 ergibt 1891

 
Florale Stele von Barbara Jäger im Friedhof

   

Wegkreuz von 1820 am Nordosteingang des Friedhofs

   
Voderansicht                                         Sockel                              Seitenansicht
Inschrift der Vorderansicht
Betracht o Christ - wie Jesus stirbt - und dir am Kreutz - das Heil erwirbt.
Auch Mariens Leid - und Bitterkeit - Sey dir zum Trost in deinem Leid

Das alte Dorf erweiterte sich dann allmählich im Zuge des Bevölkerungswachstums nach Westen und Süden.


 Grünwinkler Straße - Blick nach Westen


Einmündung der Hubertus Allee in die Litzenhardtstraße


Häuser am Malscher Landgraben, der hier mit der vierspurigen L 605 noch weiter links) den
Wohnbereich Bulachs vom nordwestlich anschließenden Gewerbebereich trennt.


Der  Malscher  Landgraben liegt auch in einem  ehemaligen  Arm des  Kinzig-Murg-Stroms/des
 Randflusses und begleitet den Wohnbereich Bulachs an seiner gesamten Westseite und mündet
nach der Unterquerung der Südtangente beim Bulacher Kreuz in die Alb.
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Kleingärten im Bereich Petergraben


Im Südosten des Orts liegt in einer Niederung (siehe linke Karte unten)  eine ausgedehnte
Kleingartenanlage

   
 1914                                                                                                               2020   
Kleingärten nehmen 2020 die südöstliche Niederung im Bereich der Kinzig-Murg-Rinne vollständig ein. Wie die linke Karte zeigt, liegt Bulach 
etwas erhöht (118,0 m) zwischen niedrigeren Bereichen im Südosten (113,9 m und 114,2 m) und Nordwesten (114,4 m).
Die linke Karte zeigt besonders deutlich im nördlichen Bereich die hinter den bäuerlichen  Anwesen quer angeordneten Scheunen am Rand
des tieferen Gebiets. Auf der neueren Karte sind die ehemaligen Scheunen weitgehend durch eine Reihe neuerer Wohnhäuser ersetzt, die
am Rand der Niederung erbaut wurden.
(Quellen: links Topographische Karte 1 : 25 000 des Großherzoglich Topographischen Bureaus von 1914, rechts  © OpenTopoMap (CC-BY-SA), jeweils Ausschnitte

   
Häuserreihe am Rand der Niederung - der Grünbereich liegt deutlich tiefer als die Parkfläche vor dem Haus Nr 85a.


Ehemals bäuerliches Anwesen mit Schuppen - hinten querstehend neuere Wohnhäuser.
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Das Gewerbegebiet


Gewerbegebiet im Nordwesten von Bulach
Blick auf die Schenkenburgstraße

  
Kreuzung Unterweingartenfeld/Ortenbergstraße


Gewerbegebiet im Bereich Bannwaldallee. Im Hintergrund die östliche Flanke des Oberrheingrabens.



Jagdschloss Scheibenhardt


Scheibenhardt - Blick von Süden
Brücke über den umgebenden Graben, Wachthäuschen und Jagdschloss

   
Das Ensemble im Süden von Bulach ist von einem Graben umgeben, der wohl noch von einer früheren Befestigung stammt.
Zugänge im Süden und Norden erschlossen schon damals den Schlossbereich.

(Quelle: Topographische Karte  1 : 25 000 des Großherzoglich Topographischen Bureaus von 1914/Ausschnitte)

   
     Informationsschild am Südeingang und rechts Hinweis auf die heutige Nutzung                           Quelle:  © OpenStreetMap contributors


Hauptbau
Das barocke Gebäude besteht aus einem niedrigerem Sockelgeschoss, dem hohen Hauptstockwerk und einem
Doppelwalmdach/Mansarddach. Heute wird das Gebäude von der Kunstakademie Karlsruhe genutzt.


Scheibenhardt - Blick von Norden
Im nördlichen Bereich befinden sich Wirtschaftsgebäude, die heute vom Golfclub Hofgut Scheibenhardt genutzt werden, der auch den
umliegenden Golfplatz betreibt.


Südliche Brücke über den Graben, der den gesamten ovalen Innenbereich umgibt.


Golfclub Hofgut Scheibenhardt
Das ehemalige Hofgut und Schloss Scheibenhardt sind heute auf allen Seiten von Anlagen des
Golfclubs Hofgut Scheibenhardt umgeben.
  Quelle:  © OpenStreetMap contributors


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