Alle Bilder ohne Datum von 2008

Rondellplatz mit Einkaufszentrum Ettlinger Tor

und dann weiter zur Kriegsstraße

   
Rondellplatz und Markgräfliches Palais
Der klassizistische Bau mit halbrunder  Vorderfront und einem Portikus mit korinthischen  Säulen stammt von Weinbrenner. Zunächst wohnten
im Palais die Söhne der Reichsgräfin von Hochberg (2. Frau des Großherzogs Karl Friedrich). Die beiden anschließenden Seitenflügel wurden
im Krieg zerstört und später durch moderne Gebäudeteile ersetzt. Nach dem  Wiederaufbau wurde der Komplex von diversen Banken genutzt.
Die Stadt hat im Winter 2015 beschlossen, das markgräfliche Palais zu kaufen, um nach dem Auszug der BBBank ihre Dienststellen im Nahbe-
reich des Rathauses konzentrieren zu können.

Das Denkmal/die  Verfassungssäule in der  Mitte des Platzes wurde in der ersten Hälfte des 19. Jhdts errichtet. Der Obelisk erinnert noch an die
Badische Verfassung, die  damals in Deutschland eine der besten und liberalsten war. Sie wurde bereits 1818 unter Großherzog Karl verkündet.

        
Die Verfassungssäule
von Nordwesten                                                                                                von Süden 
  2018 wurde die Verfassungssäule restauriert.


Der Sockel des Obelisks wird seitlich von zwei Greifen und einem Medaillon des Großherzogs begleitet.

   
An der Südseite des Denkmals befindet sich - ebenso wie an der Nordseite - ein Brunnen.


Blick 2008 über den Rondellplatz zum Einkaufszentrum Etttlinger Tor
Hier blicken wir über den   Rondellplatz auf das Einkaufszentrum Ettlinger Tor, das  im Herbst 2005
eröffnet wurde. Ein innerstädtischer Block wurde für den Bau weitgehend abgerissen. Die Fassade
eines alten Hauses (Denkmalschutz!) wurde in das neue  Zentrum integriert. Insgesamt entstanden
in der Einkaufspassage ca. 130 Geschäfte, Cafes, Restaurants und Dienstleistungsbetriebe auf ca.
34 000 qm Fläche. Dazu kommen noch die 4 000 qm Büro- und Praxisflächen. Eine Tiefgarage stellt
900 Stellplätze zur Verfügung.

Wir werfen einen Blick ins Innere des Ettlinger-Tor-Zentrums.

       
Die Einkaufspassage

   
Seit Mitte 2015 WLAN gratis im Einkaufszentrum - täglich bis zu zwei Stunden

Im Fußboden des Einkaufszentrums kann man eine Menge von Fossilien entdecken.
   
  Belemnit                                   Ein Bild anklicken für mehr Bilder und Informationen zu den Fossilien.              Ammonit
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Wir verlassen das Einkaufszentrum im Süden und kommen zum
Ettlinger Tor.


Ettlinger Tor - Kreuzung Ettlinger Straße/Kriegsstraße - Zustand  2008
  Blick von Süden
Im 19. Jhd stand hier das  Ettlinger  Tor. Dieses  Stadttor wurde 1872 abgerissen. Die blaue  Plastik 
erinnert an das ehemalige  Tor (rechte  Seite) und an seinen  Abbruch (linke Seite). Beide  Teile auf-
gestellt und zusammengesetzt würden wieder ein  Tor ergeben. Das   Schild "Substage" zeigte 2008
noch den Zugang zu einem unterirdischen Musikclub. Früher war hier eine Fußgänger-Unterführung
von West nach Ost (auf dem Bild von links nach rechts). Da aber der Hauptfußgängerstrom in Nord-
Süd-Richtung verlief, wurde diese Unterführung nie recht angenommen und verödete. Deshalb wurde
sie geschlossen und einer anderen Nutzung (Musikclub Substage) zugeführt.
 
Mit  dem Bau der U-Strab (unterirdische Straßenbahn) kam es wieder zu Veränderungen (s. u.). 2011
wurde  das  oben  abgebildete  blaue  Denkmal im  Zuge  des  Umbaus  des  Verkehrsknotenpunkts
Ettlinger Tor an das Schwarzwaldkreuz  (Kreuzung Südtangente mit  Ettlinger Allee) umgesetzt . Der
Musikclub Substage wurde mittlerweile in den Kreativpark Alter Schlachthof in der  Oststadt verlegt.


Ettlinger Tor - Zustand 2012
Seit 2011 ist der gesamte Ettlinger-Tor-Platz im Zuge der Kombilösung eine Baustelle mit ständig
wechselnder Verkehrsführung
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Beim Ettlinger Tor kommen wir zur West-Ost verlaufenden

  Kriegsstraße

Die Straße wurde ursprünglich als eine  "Umgehungsstraße" für passierende Truppen angelegt, daher
stammt  der  eigentümliche  Name. Die  Kriegsstraße/B10  ist  bis  heute  eine  innerstädische  Haupt-
verkehrsverbindung  zwischen dem Westen und dem Osten der Stadt. Die beiden  Bilder unten zeigen
die viele Jahre bestehende trennende Wirkung der Kriegsstraße : hier zehn Spuren und ein Geländer
in der Mitte


Kriegsstraße 2008 - Blick von der Fußgängerbrücke Höhe Ritterstraße nach Westen


Kriegsstraße 2008 - Blick von der Fußgängerbrücke Höhe Ritterstraße nach Osten

Die Straße wurde bis 2017 (Beginn des Baus des Tunnels) von zwei Fußgängerbrücken überquert.
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Nachträge zur Kriegsstraße
 2015


   

Gebäudekomplex an der Kriegsstraße
Das mittlerweile recht  unansehnlich/unattraktiv gewordene und durch viele Graffiti verunstaltete
Bauwerk soll demnächst durch einen Neubau ersetzt werden.

2017

   

Ein neues Banner am Abrissgebäude
Hier will nun die Bauträgergesellschaft Unmüssig neu bauen. Entstehen soll ein Hotel (Motel One mit über 300 Zimmern),
im Gebäude Nr. 25 sowie Wohnungen  und Gastronomie in Nr. 23


2019


Das alte Gebäude ist nun abgerissen, die Kriegsstraße ist 2019 eine Tunnelbaustelle.
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Noch ein Nachtrag

Die Firma Unmüssig hat 2018 ein weiteres Gebäude (s.u.) in der Kriegstraße zum Abriss/Neubau erworben.

 

Das ehemalige Postgirogebäude
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Die ehemaligen Fußgängerbrücken über die Kriegsstraße
 

Die westliche Fußgängerbrücke in Höhe Ritterstraße - im Mittelgrund der Bundesgerichtshof



Die Brücke Ritterstraße


Blick zur Ritterstraße


Die Brücke Lammstraße


Brücke Lammstraße - im Hintergrund das Landratsamt.

Im Zuge der Kombilösung wird die Straße in diesem Bereich untertunnelt und zurückgebaut. Beide Brücken wurden abgerissen. Es entsteht
dann eine neue Straßenbahntrasse, von Baumreihen und beiderseitigen Fahrbahnen und Radwegen begleitet.

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Auf der Südseite der Kriegsstraße steht das Hochhaus des Landratamts.

   
Linkes Bild: Blick über den damaligen Ettlinger-Tor-Platz zum Landratsamt. Die 2008 hier noch vorhandene
blaue Plastik ist eine Hälfte eines Denkmals, das an das ehemalige Ettlinger Tor erinnern soll.
Rechtes Bild: Landratsamt von Süden

Nachtrag 2018


Blick von der Kriegsstraße zum Landratsamtkomplex
Die  Gebäude des Landratamts sind in die Jahre gekommen und müssen saniert werden. Das Hochhaus ist (2018)
mit 70 m Höhe das zweithöchste  Gebaüde der Stadt und so für den Eindruck von der Stadt von hoher  Bedeutung.
Ende 2018 hat man sich für die Sanierung des gesamten Komplexes entschieden. Ein neuen Hochhaus soll neben
 dem bisherigen Hochhaus entstehen uind das bisherige Hochhaus dann abgerissen werden.

   
Mittlerweile gibt es allerdings zunehmend Einwände gegen den Abriss des denkmalgeschützten, stadtbildpägenden Gebäudes mit seiner
 Fassade aus Kacheln, Glas und Aluminium.

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Ein weiterers imposantes Gebäude findet man etwas südlich der Kriegstraße.


Ehemalige Oberpostdirektion an der Ettlinger Straße
Dieses Gebäude wurde von Billing erbaut, allerdings erst 1935 - 1938 als Reichspostdirektion.
Der monumentale Stil des "Dritten Reichs" wird sichtbar. Heute nutzt - neben anderen Dienstleistern -
die "Volkswohnung" das Gebäude. Bild von 2008


Interessant ist hier der Hinweis auf die "seit 1921 geplante einheitliche Bebauung des Ettlinger-
Tor-Platzes", die aber nicht umgesetzt wurde.


Biergarten "Stadtmitte"
Im zentralen Hof des Gebäudekomplexes befindet sich seit dem Sommer 2009 ein
Gastronomiebetrieb.

Von der ehemaligen Oberpostdirektion geht es noch etwas weiter nach Süden zum Festplatz.  Weiter